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Erst ziemlich spät - im Jahre 1999 – war ich zum ersten Mal auf einem Gletscher (Rötspitze - 3.495 m). Obwohl ich mitten in den Bergen aufgewachsen bin, war dies mein erster wirklicher Kontakt zu einem großen Berg und gleichzeitig die Entdeckung meiner Leidenschaft. Da ich auf einem Bauernhof groß geworden bin, waren und sind dort für uns sehr viele (Hof-)Arbeiten zu erledigen. Somit blieb wenig Zeit für Wanderungen und das Bergsteigen.
Die Suche nach dem „Warum auf Erden“ hat mich schließlich doch dazu gebracht, die Berge zu bezwingen. Die Sehnsucht nach Freiheit und das Erleben meiner Grenzen inspirieren mich immer wieder aufs Neue, meiner Leidenschaft nachzugehen. Am Berg kann ich mich selbst erleben.
Jeder sollte doch versuchen, für sich einen Weg (Sinn) zu finden. Das Bergsteigen ist und wird auch nicht jedermanns Sache sein.
Man kann immer diesselben Gipfel ansteuern, oder neue Routen suchen - diese Entscheidung liegt bei jedem selbst.
Ich persönlich bevorzuge das Neue - das für mich Unbekannte...
Alleine bei uns in Osttirol kann man viele "vergessene" Touren entdecken.
Man lernt aus jeder Erfahrung und es ist immer wieder wunderbar zu beobachten, wie es anderen dabei ergeht.
Es gibt viele Gründe, die man hier auflisten könnte. Einige werden auch genannt, doch der Hauptgrund ist:
Dass man es gerne tut und der Mensch sich selbst erlebt und erkennt!
Das Leben ist wichtiger als ein Gipfel
Nicht immer die eigenen Interessen in den Vordergrund stellen
Der Weg ist das Ziel
Ein Abbruch ist kein Misserfolg
Bergsteigen und Wandern bedeutet Genuss ohne Stress – nicht die Geschwindigkeit ist ausschlaggebend
Andere daran teilhaben lassen und ihnen etwas weitergeben |